• Bikar investiert 25 Mill. Euro

    In Korbußen ist das weltgrößte Produktionszentrum
    für Alu-Gussplatten entstanden

    Eine Luftaufnahme vom Bikar-Standort in Korbußen, direkt an der A 4: (im Uhrzeigersinn von links oben): Werk III (neues Fräszentrum für plangefräste Präzisionsplatten) Werk II (Fräszentrum für plangefräste Präzisionsplatten), Werk I (Lager für NE-Metalle und Zuschnittzentrum) und Werk IV (neues Zuschnittzentrum mit angebundenem Hochregallager). (Foto: BIKAR-METALLE)

    Mit einer Verdopplung der Produktionskapazitäten sieht sich das Unternehmen für den Wettbewerb der Zukunft bestens gerüstet. – Rekord auch im Ausbildungsbereich.

    Raumland. Die Bikar-Metalle GmbH hat sich in den vergangenen Jahren zu einem weltweit tätigen Produzenten und Händler von Nichteisenmetallen (NE-Metalle) – insbesondere Aluminium, Kupfer, Messing und Bronze – entwickelt. Von den Standorten Raumland, der Wittgensteiner Stammsitz des Unternehmens, und Korbußen aus versorgen 320 Mitarbeiter Kunden verschiedenster Branchen und Größenordnungen mit Halbzeugen aller Art.

    In den vergangenen Wochen eröffnete das mittelständische Unternehmen in Korbußen in Thüringen, direkt an der A 4, zwei weitere Produktionshallen. Auf einer Fläche von über 17.000 Quadratmetern werden dort im weltweit größten Produktionszentrum Aluminium-Gussplatten hergestellt und Halbzeuge zugeschnitten.

    Mit einer Gesamtinvestition von über 25 Mill. Euro und einer damit einhergehenden Verdopplung der Produktionskapazitäten sieht sich Bikar für den Wettbewerb der Zukunft bestens gerüstet. "Ein gutes Zeichen auch für die neuen Auszubildenden, deren Ausbildung seit vielen Jahren von zentraler Bedeutung für die Familie Bikar und ihre Mitarbeiter ist. So wurden bereits mehrfach Auszubildende des Unternehmens als Beste ihres Jahrgangs durch die IHK ausgezeichnet und besetzen heute Schlüsselpositionen im Unternehmen", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

    Das Foto entstand bei der Begrüßung der neuen Auszubildenden am Standort Raumland: (v. l.) Ausbilder Ingo Miss, Lisa Dickel, Tobias Beitzel, Florian Schneider, Jan Nölling, Kira Müller, Ausbilder Jan Saßmannshausen. (Foto: BIKAR-METALLE)

    Stichwort Ausbildung: Mit einem neuen Rekord startet die Bikar-Metalle GmbH in das neue Ausbildungsjahr. Sechs neue und nun insgesamt über 20 Auszubildende sind seit Montag bei dem Wittgensteiner Edelmetall-Spezialisten beschäftigt. Am Standort Raumland wurden am Montag fünf der sechs neuen Teammitglieder durch die Inhaber Pascal und André Bikar begrüßt. "Unsere Auszubildenden werden frühzeitig mit ihren späteren Verantwortungsbereichen konfrontiert und in die Arbeitsabläufe eingebunden. Dabei fördern wir gezielt, aber fordern auch hohe Einsatz- und Lernbereitschaft", wird Geschäftsführer Pascal Bikar in einer Pressemitteilung zitiert. Sein Cousin André Bikar ergänzt, dass man stolz und froh sei, mit sechs neuen Auszubildenden einen Firmenrekord aufgestellt zu haben. Somit werden in den Unternehmen der Bikar-Gruppe in Raumland und Korbußen künftig mehr als 20 junge Menschen ausgebildet.

    Fünf Berufsstarter werden bei Bikar zu Industrie-, Groß- und Außenhandelskaufleuten ausgebildet. Für sie standen am ersten Arbeitstag Kennenlernspiele, Firmenpräsentation und -rundgang sowie eine gemeinsame Gruppenarbeit auf dem Programm. Mit Sebastian Kaiser fing zudem ein neuer Auszubildender als Maschinen- und Anlagenführer im Unternehmen an, der die ersten Monate seiner Ausbildung im Bildungszentrum Wittgenstein (BZW) verbringen wird und somit nicht vor Ort begrüßt werden konnte.

    Quellennachweis

    Das Textmaterial wurde uns freundlicherweise von der Siegener Zeitung (SZ) zur Verfügung gestellt.

    Fotos: BIKAR-METALLE

    Siegener Zeitung (SZ)
    SZ-Ausgabe vom 5. August 2015
    Internet www.siegener-zeitung.de

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