• Bikar baut Standort weiter aus

    Erdarbeiten für das neue Hochregallager zwischen den Werken II und III laufen

    Im Industriegebiet in Raumland laufen die Arbeiten zum Bau eines modernen Hochregallagers. Das Gebäude entsteht in den nächsten Monaten zwischen den bestehenden Werken III und II. (SZ-Foto: Martin Völkel)

    Der Metall-Spezialist investiert rund 10 Mill. Euro – auch für ein neues Verwaltungsgebäude in Raumland.

    Raumland. (vö)Es ist ein eindeutiges Bekenntnis zum Wittgensteiner Stammsitz des Unternehmens und zum Erhalt vieler wichtiger Arbeitsplätze in der Region: Im Industriegebiet Raumland haben aktuell die Arbeiten zum Bau des neuen Hochregallagers der Firma Bikar Metalle begonnen.

    Die Erdarbeiten laufen bereits seit einigen Tagen und lassen zumindest die künftigen Umrisse des automatisierten Lagers zwischen den bestehenden Werken II und III erahnen. Zum genauen Zeitplan für das ehrgeizige Projekt gibt sich das Unternehmen aus gutem Grund sehr zurückhaltend. "Alles hängt natürlich in den nächsten Wochen vom Wetter ab. Wir hoffen, dass wir möglichst weit kommen", erklärte Jan Saßmannshausen, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei Bikar Metalle, gestern auf SZ-Anfrage.

    In den vergangenen Tagen seien vorbereitende Arbeiten gelaufen, um Platz zu schaffen für den Neubau. Das Zelt, das zur Lagerung benötigt werde, wolle man vorübergehend an einen anderen Standort – in der Nähe von Werk I – verlegen. Doch das sei nur noch eine Lösung auf Zeit.

    Dem rund 25 Meter hohen und 30 Meter langen Hochregallager vorgeschaltet ist ein Wareneingangsgebäude. Abgerundet wird die Investition durch den Bau einer neuen Unternehmensverwaltung, die an das bestehende Bürogebäude an der Industriestraße angebaut werden könnte. Unter dem Strich nimmt der Wittgensteiner Metall-Spezialist, der weltweit erfolgreich tätig ist, nach eigenen Angaben rund 10 Mill. Euro in die Hand.

    Das geplante Hochregallager ersetzt ein zurzeit bestehendes Provisorium des besagten Zeltlagers. Das hochmoderne Gebäude wird mit zwei Bediengeräten ausgestattet, die Waren ein- oder auslagern können. Damit setzt Bikar Metalle in Sachen Technik zweifelsohne neue Maßstäbe – obwohl bereits im bestehenden Werk II in Raumland mit einer ähnlichen Technik gearbeitet wird.

    Am Bikar-Standort in Korbußen in Thüringen, direkt an der A 4 gelegen, betreibt das Unternehmen bereits zwei Hochregallager. Die sind zwar etwas niedriger, dafür aber deutlich länger konzipiert.

    Von Martin Völkel

    Quellennachweis

    Das Textmaterial wurde uns freundlicherweise von der Siegener Zeitung (SZ) zur Verfügung gestellt.

    SZ-Foto: Martin Völkel (vö)

    Siegener Zeitung (SZ)
    SZ-Ausgabe vom 25. Oktober 2016
    Internet www.siegener-zeitung.de

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